Das Natur­wunder Holz.

Ein alter bekannter mit neu entdeckten Fähigkeiten.

Würde man heute einen innovativen Baustoff erfinden müssen, der Antworten auf die drängenden Fragen nach Ressourcenschutz und Klimawandel beantwortet, wäre es Holz. Über ein Phänomen, das immer schon da war und trotzdem aus der Zukunft kommt.

 

des Abfallaufkommens und CO2-Ausstoßes wird durch die Bauwirtschaft verursacht.

Unsere Häuser haben es in sich. In ihnen stecken etwa 40 % unserer weltweiten Materialaufwendungen und das Leben in ihnen beansprucht in etwa ein Drittel der weltweit genutzten Energie – inklusive des damit verbundenen CO2-Ausstoßes. Und diese Zahlen haben noch lange nicht den Zenit erreicht. Immer mehr Menschen benötigen immer mehr Häuser. Was diese Entwicklung mit Ressourcenverknappung und Klimabilanz zu tun hat, liegt auf der Hand.

Was also tun? Weitermachen wie bisher, hoffen, dass schon alles nicht so schlimm wird und den Kopf in den Sand stecken (der im Übrigen durch unsere herkömmliche Bauweise auch immer knapper wird)? Oder sich der Verantwortung stellen und neue Wege finden, die nicht nur wesentlich nachhaltiger sind sondern darüber hinaus viele weitere Vorteile bieten? Und um das zu tun, gibt es eigentlich nur eine Lösung.

Begeben wir uns auf den Holzweg. Er führt uns in die Zukunft. Denn Holz hat einige Eigenschaften, die es von allen anderen Baustoffen unterscheidet: Es ist absolut nachhaltig, umwelt- und gesundheitsverträglich und darüber hinaus ein wahrer Alleskönner. Schon während ihres Wachstums nehmen Bäume CO2 auf – und zwar weit mehr als bei der späteren Verarbeitung des Baustoffs freigesetzt wird. Damit ist Holz die leistungsstärkste CO2-Speichertechnologie, die wir kennen.

Holz wächst immer wieder nach. Überall auf der Welt. Diese internationale Verfügbarkeit stärkt die regionale Wirtschaft, macht unabhängiger und reduziert Transportwege erheblich – ein weiterer Umstand, der auf das Konto der CO2-Bilanz einzahlt.

Tonnen CO2
Ein Einfamilienhaus aus Holz entlastet das Klima um gut 80 Tonnen CO2.

Und Holz kann noch viel mehr! Neben seinen ökologischen Vorteilen punktet es auch als multi-funktionaler Baustoff, der im modernen Objektbau immer mehr an Bedeutung gewinnt. Hier nur ein paar wesentliche Argumente für Holz:

hervorragender Wärmeschutz

Holz bietet durch seine natürliche Beschaffenheit hervorragenden Wärmeschutz im Winter und im Sommer.

bestes Raumklima

Holz sorgt für ein gesundes Raumklima, eine optimale Luftfeuchtigkeit und einen hohen Wohlfühlfaktor.

hoher Brandschutz

Durch spezielle Behandlungen und Weiterverarbeitungen erfüllt Holz höchste Brandschutzanforderungen.

gesunder Baustoff

Holz beugt Herz-Kreislauf- und stressbedingten Erkrankungen vor. Es fördert die Aufmerksamkeit und hilft, Aggressionen abzubauen.

kurze Bauzeit

Der hohe Vorfertigungsgrad im Holzbau verkürzt die Bauzeit erheblich, sodass eine termingenaue Planung und ein schneller Bezug möglich sind.

unbegrenzte Planungs- und Gestaltungsmöglichkeiten

Holz ist ein leichter Baustoff, der jedoch stark belastbar ist und hohe Traglasten aufnehmen kann. Das bietet nahezu unbegrenzte planerische Gestaltungsmöglichkeiten.